Geschichte

Geschichte

Das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden wurde ursprünglich vom Energieinstitut Vorarlberg entwickelt – mit dem Ziel, Gemeinden eine konkrete und längerfristige Begleitung im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz anzubieten.

Ab 1998 wurde das e5-Programm von den Ländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg, bzw. deren beauftragten Energieagenturen den Gemeinden angeboten. Im Rahmen eines EU-Projekts wurde das e5-Programm im Jahr 2002 gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Schweiz, Polen zu einem gemeinsamen europäischen Qualifizierungsprogramm für Gemeinden, dem European Energy Award, weiterentwickelt. Der eingeführte Markenname e5-Programm blieb in Österreich aber erhalten.

Im Jahre 2004 übernahm klimaaktiv, die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Aufgabe, das e5-Programm in Österreich auf nationaler Ebene zu betreuen, weiterzuentwicklen und in weitere Bundesländer zu verbreiten. Vier Bundesländer sind dem e5-Programm seither beigetreten: Kärnten (2004), Steiermark (2005), Burgenland (2008) und Niederösterreich (2011).

Die Österreichische Energieagentur fungiert im Rahmen von klimaaktiv als österreichweite Geschäftsstelle. Zentrale Ziele sind die Verbreitung des Programms in alle Bundesländer, die Erhöhung der Anzahl der teilnehmenden Gemeinden, die Qualitätssicherung der Programminhalte und die Koordinierung auf europäischer Ebene. Die Österreichische Energieagentur ist zudem auch für die Mitarbeit in den internationalen Gremien des European Energy Award zuständig.