Bundesminister Rupprechter: European Energy Award für 27 Vorreitergemeinden

Bundesminister Andrä Rupprechter verlieh beim 67. Österreichischen Städtetag in Zell am See 27 Städten und Gemeinden den European Energy Award.

"Von den europaweit 112 Gemeinden und Städten, die mit dem European Energy Award in Gold prämiert wurden und damit für ein Höchstmaß an Energieeffizienz stehen, stammen 18 aus Österreich. Es macht mich stolz, dass wir damit einen entscheidenden Anteil im europäischen Spitzenfeld repräsentieren. So gelten die ausgezeichneten Gemeinden international als Vorreiter und treiben durch ihr Engagement lokal die Energiewende voran“, sagte Bundesminister Rupprechter anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung im auf 2.450 m Höhe gelegenen Alpincenter des Kitzsteinhorns.

Höchste Standards für Österreichs Energie-Champions

Der European Energy Award winkt allen Städten und Gemeinden, die am e5- Programm für energiebewusste Gemeinden teilnehmen. Die internationale Auszeichnung ist dabei an strenge Vorgaben geknüpft: So müssen Gemeinden mehr als 50 Prozent aller möglichen Maßnahmen umsetzen, die darauf abzielen, die Energieeffizienz zu steigern, die Versorgung mit erneuerbaren Energien zu gewährleisten sowie zum Klimaschutz beizutragen. Werden mehr als 75 Prozent aller möglichen energie- und klimarelevanten Maßnahmen verwirklicht, erhalten Gemeinden den European Energy Award in Gold. Insgesamt wurden heuer 19 österreichische Gemeinden mit dem European Energy Award prämiert, darunter die Landeshauptstädte Salzburg und Innsbruck. Der European Energy Award in Gold ging an die Gemeinden Dornbirn, Feldkirch, Götzis, Großes Walsertal, Hittisau, Trebesing, Villach und Wörgl.

Mit dem e5-Programm auf dem Weg zur Energiewende

„Das e5-Programm unterstützt Gemeinden und Städte vor allem bei der Umsetzung der energie- und klimapolitischen Maßnahmen. Es ist ein Paradebeispiel für eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden: So unterstützt der Bund mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Programms. Die Länder sind wichtige Träger in den Regionen und die Gemeinden zeigen hohe Motivation bei der Umsetzung klimaschonender Maßnahmen vor Ort“, so Helmut Strasser, Obmann des Vereins e5 Österreich. Der Erfolg gibt ihm Recht: Schon 206 Städte und Gemeinden aus sieben Bundesländern, darunter vier Landeshauptstädte, sind dabei. „Wir möchten erreichen, dass bis 2025 die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher in e5- Gemeinden wohnt. Denn nur gelebter Klimaschutz in den Regionen kann die Menschen zum Umdenken motivieren und so zur Selbstverständlichkeit werden“, erklärte Bundesminister Rupprechter.